Natürlich sollten auch im Stall die Pferdeläufe wirkungsvoll geschützt werden. Hierfür werden im Handel besondere Stallgamaschen angeboten. Als Alternative zu den bislang noch üblichen Wickelbandagen haben sich zahlreiche Stallgamaschen mittlerweile im Stall durchgesetzt. Gerade wenn das Pferd bereits einmal Probleme im Bereich der Beine hatte, stellen Stallgamaschen einen gewissen Schutz dar. Ob als Verstärkung oder aber als Wärmeschutz, die Einsatzmöglichkeiten sind hier unbegrenzt.
Die richtige Größe sollte ausgewählt werden
Grundsätzlich kann man hier auf drei unterschiedliche Größen zurückgreifen. Es kommt auf die jeweilige Pferderasse an. Es empfiehlt sich, entsprechend nachzumessen. So weiß man bereits, ob man sich für die Größen S / M / oder L entscheiden muss. Viele Hersteller führen allerdings eigene Größen, die dann nicht eindeutig zuzuordnen sind. Doch man kann bei diesen entsprechende Schablonen anfordern, um die genaue Größe herauszufinden. So weiß man z. B. das V1 eine kleine Gamasche für den Vorderlauf in der kleinsten Größe ist, dann gibt es noch V2 usw. Stallgamaschen können auch einmal längere Zeit getragen werden, wichtig ist die richtige Passform und das sich das Pferd auch damit wohlfühlt.
Auf die richtige Qualität kommt es an – billig ist nicht unbedingt als positiv zu bewerten
Je nach Modell ist der Verschleiß der Stallgamaschen unterschiedlich. Daher empfiehlt es sich lieber gleich zu Beginn einige Euros mehr auszugeben, damit man an den Stallgamaschen länger Freude hat. Ob Fell, Neopren oder einfach Polyester, hier kann man sich je nach gewünschter Wirkungsweise entscheiden. Leder ist für Stallgamaschen eher selten geworden und wird meist nur noch im öffentlichen Bereich zur Schau getragen, doch auch hierfür gibt es noch zahlreiche Liebhaber.